Rundschreiben 5/2017
24.05.2017 13:15

Nr. 5/2017

Neustadt/Weinstraße, 24. Mai 2017

 

 

Lieber arm und krank

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

… hat die IG Metall 681.241 Beschäftigte in Deutschland sinngemäß gefragt und zur Antwort bekommen: „lieber reich und gesund“. Selbst die Frankfurter Rundschau war ob der Suggestivfragen der IG Metall-Umfrage irritiert.

Die Befragten wollen demnach, dass der „Gesetzgeber Tarifflucht verhindert“ (91,8 %), ohne zu wissen, wie das gehen soll!

Sie sind für ein „Recht auf Abschalten“ (96,4 Prozent), gleichzeitig ist aber nur jeder zehnte der Befragten mit seiner Arbeitszeitregelung nicht zufrieden. Weil schon heute das geltende  Arbeitszeitgesetz vorschreibt, dass jeder elf Stunden Ruhezeit haben muss? Das bedeutet nämlich, wer um 23:00 Uhr eine E-Mail liest, darf nicht um acht Uhr zur Arbeit gehen.

Stattdessen hat unsere repräsentative Emnid-Umfrage gezeigt:

-            Flexible Arbeitszeiten sind für Beschäftigte und Unternehmen der Metall- und
           Elektro-industrie gleichermaßen wichtig.

-            Eine kollektiv finanzierte Arbeitszeitverkürzung hat keinen Rückhalt bei den
           Beschäftigten. Wer persönliche Auszeiten nehmen will, soll sich die selber erarbeiten,
           so das klare Votum der Beschäftigten.

Wir wollen bei der Arbeitszeit die Interessen von Beschäftigten und den Bedarf der Unternehmen auch in Zukunft in einer ausgewogenen Balance halten. Schon heute machen die Unternehmen vieles möglich. Aber auch der Gesetzgeber muss seinen Teil dazu beitragen. Nur dann bleiben wir erfolgreich und wettbewerbsfähig.

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Simon

 

WIRTSCHAFTSPOLITIK

 

 

Wipo 16/17

Frühjahrsgutachten 2017

Wipo 17/17

Aktuelle Zahlen des IAB zur Arbeitszeitentwicklung in 2016 sowie Prognosen für 2017

Wipo 18/17

Lohnquote weitgehend stabil

Wipo 19/17

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2017


SOZIALPOLITIK

 

 

SP 26/17

Indexziffern der Lebenshaltung Januar bis April 2017

SP 27/17

Arbeitgeberpräsident Kramer: Reformen nicht zurückdrehen, Lohnzusatzkosten begrenzen

SP 28/17

Bundesrat stimmt Neuregelungen des Mutterschutzrechts zu

SP 29/17

Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz und Erwerbsminderungsrente: Stellungnahme der BDA

SP 30/17

Änderung von § 6 b Bundesdatenschutzgesetz: Videoüberwachungsverbesserungsgesetz

SP 31/17

Datenschutzrecht: Bundestag stimmt Anpassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zu

SP 32/17

Gemeinsame Grundsätze für die Kommunikationsdaten nach § 28 b Abs. 1, Nr. 4 SGB IV

SP 33/17

Bürokratieabbau: Bundesrat stimmt Zweiter Bürokratieentlastungsgesetz zu

 

ARBEITSRECHT

 

AR 19/17

BAG: Zulässigkeit der Verwertung eines Zufallsfundes bei verdeckter Videoüberwachung

AR 20/17

BAG: Kündigung eines LKW-Fahrers wegen Drogenkonsums

AR 21/17

Arbeitnehmerüberlassung: Zuständigkeiten des Betriebsratsrats im Einsatzbetrieb

AR 22/17

Zeitarbeit: Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates des Verleihers beim Arbeitsschutz

AR 23/17

Branchenregel „Zeitarbeit - Anforderungen an Einsatzbetriebe und Zeitarbeitsunternehmen“ veröffentlicht

AR 24/17

Anwendung des Mindestlohngesetzes bei „Anerkennungspraktika“

 

EUROPARECHT

 

 

EP 16/17

Unternehmensmitbestimmung: Deutsches Mitbestimmungsgesetz auf dem Prüfstand beim EuGH

EP 17/17

Revision der Nachweisrichtlinie - Sozialpartnerkonsultation gestartet

 

 

 

BILDUNGSPOLITIK

 

 

BP 12/17

Die Top-10-Ausbildungsberufe 2016 - BIBB veröffentlicht Ranglisten der Neuabschlüsse

BP 13/17

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im April 2017

BP 14/17

Allianz für Aus- und Weiterbildung zieht positive Bilanz

BP 15/17

Qualifizierung 4.0 – Für eine zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung

 

BESONDERE HINWEISE

 

 

BH 6/17

Ausschreibung Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017: „Entwickle deine Zukunft!“ Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern

 

 

 

 

<< zur Rundschreibendatenbank >>