02/12/2026

Auf dem Höhepunkt des China-Exportbooms im Jahr 2021 hingen in Deutschland rund 1,1 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Endverbrauch in China ab. Auch wenn diese Zahl hoch klingt, entsprach sie nur knapp 2,5 Prozent aller damals rund 45 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland. Seitdem ist der Exportabsatz in China spürbar eingebrochen: Bis 2025 dürfte die Zahl der vom Export nach China abhängigen Stellen um mehr als 400.000 zurückgegangen sein, schätzt das IW. 

Exporte nach China eingebrochen

Exporte von Waren und Dienstleistungen nach China spielen in Relation zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) eine immer geringere Rolle. Seit 2021 ist ihr Anteil am BIP um gut 40 Prozent zurückgegangen. Da sich die Arbeitsproduktivität im selben Zeitraum nur wenig verändert hat, kann man davon ausgehen, dass auch der Anteil der vom Export nach China abhängigen Jobs an allen Arbeitsplätzen in Deutschland in ähnlichem Ausmaß zurückgegangen ist. Diese Quote dürfte damit von knapp 2,5 Prozent im Jahr 2021 auf schätzungsweise rund 1,5 Prozent im Jahr 2025 gesunken sein. Das entspricht bei heute 46 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland knapp 700.000 Arbeitsplätzen, die noch vom Endverbrauch in China direkt und indirekt abhängig sind. Gegenüber 2021 ist das also ein Rückgang von rund 400.000 Jobs. 

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